Rückkehr zum Königssee

Nach gut einem halben Jahr "Bergpause" ging es am Wochenende wieder für drei Tage zum Königssee. Diesmal allerdings nicht mit Hüttenübernachtung sondern etwas komfortabler und teurer in einer Ramsauer Pension.

Der Almabtrieb von der Halsalm bot eine schöne Kulisse für die Warm-Up-Etappe am ersten Tag. Belohnt wurde dieser kleine Ausflug mit einem "guten Filterkaffee". Cappuccino ist dort scheinbar noch nicht bekannt.

Der Sonntag hatte es dann in sich: 1310 Meter zum Watzmannhaus. Die muss man zum Glück nicht senkrecht raufklettern sondern kann sie halbwegs gemütlich und zum größten Teil auf zwei Beinen hinter sich bringen. Zum Betäuben der plattgelaufenen Füße drängt sich der Enzian hier förmlich auf. Widerstand ist zwecklos und sowieso viel zu anstrengend.

Der Abstieg ist bis zur Kührointhütte erstmal recht anspruchsvoll. Einige Stellen sind seilversichert und es muss fast ein Bisschen geklettert werden. Danach ist der Weg eher von der langweiligen Sorte. Eine breite Forststraße führt von der Hütte 800 Höhenmeter bergab zurück zum Parkplatz.

Dass die Schiffahrt über den Königssee im letzten halben Jahr um 50 Cent pro Person teurer geworden ist (jetzt 15,50€) war am Montag keine große Überraschung.


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