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Rückkehr zum Königssee

Nach gut einem halben Jahr "Bergpause" ging es am Wochenende wieder für drei Tage zum Königssee. Diesmal allerdings nicht mit Hüttenübernachtung sondern etwas komfortabler und teurer in einer Ramsauer Pension.

Der Almabtrieb von der Halsalm bot eine schöne Kulisse für die Warm-Up-Etappe am ersten Tag. Belohnt wurde dieser kleine Ausflug mit einem "guten Filterkaffee". Cappuccino ist dort scheinbar noch nicht bekannt.

Der Sonntag hatte es dann in sich: 1310 Meter zum Watzmannhaus. Die muss man zum Glück nicht senkrecht raufklettern sondern kann sie halbwegs gemütlich und zum größten Teil auf zwei Beinen hinter sich bringen. Zum Betäuben der plattgelaufenen Füße drängt sich der Enzian hier förmlich auf. Widerstand ist zwecklos und sowieso viel zu anstrengend.


Pfingsten in Prag

Das ist jetzt zwar auch schon wieder etwas länger her, aber das macht nichts. Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Das macht auch nichts. Prag ist eine schöne Stadt. Würd ich wieder hin. Irgendwann mal, nicht in der nächsten Zeit.
Prag ist nämlich auch anstrengend; vor allem dann, wenn man sich vornimmt, in nur zwei Tagen alles sehen zu wollen.

Alles nichts, was nicht mit gründlicher Vorbereitung zu schaffen ist. Mal schriftlich im Kopf überschlagen, hat die Vorbereitung sicher länger gedauert als der komplette Urlaub. War ja auch nur ein Kurzurlaub. Warum ich mir das mit der Vorbereitung aber eigentlich auch hätte sparen können, kommt später.
Die Einreise verläuft - Europa sei Dank - ohne große Kontrollen, nur um etwas Kleingeld und eine Vignette muss man sich kümmern; zum Beispiel an einer der Wechselstuben am Grenzübergang.


Paladin Milchhof - Sprengung des Kamins

Gestern, am 15.03.2008, wurde der Kamin des ehemaligen Paladin Milchhofs in Nürnberg gesprengt. Nachdem die meisten anderen Gebäude auf dem Gelände schon weitgehend abgerissen wurden, ist damit auch das letzte Wahrzeichen dieses ehemaligen Industriedenkmals vom Erdboden verschwunden. Bilder von der Sprengung gibts in der Galerie, hier und hier.


Eine Fotolocation weniger - Abriss des Paladin-Milchhofs

Eigentlich war eine kleine, ziellose Radtour quer durch Nürnberg geplant. Als ich aber dann am zukünftig ehemaligen Paladin Milchhof vorbei kam, hab ich mich gefreut, dass ich vor der Abfahrt noch zufällig in die Trageriemen meines Fotorucksacks gestolpert bin und es nicht wieder raus geschafft hab. Kamera an Bord muss ja nicht schlecht sein. Wärmt zumindest den Rücken.


Cadolzburg

Nachdem Sebastian und ich vor einigen Tagen beschlossen haben, dass unser fotografisches Engagement in der letzten Zeit stark zu wünschen übrig gelassen hat, konnten wir uns heute zu einer Tagestour nach Cadolzburg durchringen. Cadolzburg liegt nur zirka 20 km westlich von Nürnberg und ist ganz gemütlich mit der Regionalbahn zu erreichen.
Um halb elf angekommen, galt es erstmal die Burg zu finden. Das ist auch gar nicht so schwierig, wenn man den Weg kennt: vom Bahnhof in die Untere Bahnhofstraße links einbiegen und dann immer geradeaus. Nicht zu verfehlen. Hätten wir das vorher gewusst...
Die Burg ist eigentlich ganz niedlich. Man kann bis in den Innenhof und es sieht überall ganz ordentlich und intakt aus. Nur die Gebäude selber sind gesperrt, aber durch die Fenster sah das innen ohnehin nicht sehr spannend aus.


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